DIY Badebomben

Mit Liebe gemachte Badebomben

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Selfmade Badebomben – nachhaltig, pflegend und plastikfrei

Heute geht es um´s Thema Baden & Relaxen!

Wer geht schon nicht gerne baden? Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit genieße ich es total mich ein halbes Stündchen im warmen Wasser treiben zu lassen. 

Weihnachtsgeschenk, selbstgemachte Badebomben auf dem Blog nachhaltigerundgenuss.com dem Blog für nachhaltigen Lifestyle, selbstgemachte Naturkosmetik und selfmade Geschenkideen

Ein bisschen Pflege gehört dann aber natürlich auch dazu. 

In einigen Produkten aus der Drogerie finden sich leider auch immer einige unschöne Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Cl 17200 ein kosmetischer Farbstoff, der als sehr bedenklich eingestuft wird. Bei Tierversuchen wurden verschiedene Amine als krebserregende angesehen.

Oder auch Butylphenyl Methylpropional, ein synthetischer Stoff für die Verwendung von Parfüm oder Aroma Stoffen, der auf der Liste besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) steht… 

Wer das nicht an seiner Haut haben möchte, kann natürlich die Inhaltsstoffe vergleichen und checken, oder… 

Ihr macht Eure Badebomben in Zukunft einfach selber! 

Rezept für selbstgemachte Badebomben

  • 100g Zitronensäure
  • 200g Natron 
  • 20g Milchpulver
  • 30g Speisestärke
  • 50g Tensid in Pulverform (z.B. SCI, SCS, SLSA)
  • 50g Kakaobutter 
  • Optional (25g Kokosöl oder Sheabutter und dann nur 25g Kakaobutter)
  • 5g Lysolecithin (Emulgator – dankt mir später, dass Ihr die Badewanne nicht putzen müsst)
  • 3g Cetylalkohol oder Behenylalkohol (optional – mit werden sie fester und stabiler) 
  • Duft oder ätherische Öle
  • Optional Lebensmittelfarbe
  • Ein Reagenzglas oder ein altes Marmeladenglas
  • Einmalhandschuhe
  • Eine Küchenwaage (wenn Ihr mehr Naturkosmetik machen möchtet, lohnt sich früher oder später eine Briefwaage mit 2 Dezimalstellen)

Schritt für Schritt Anleitung

  1. Schritt eins ist immer die Arbeitsmaterialien sauber machen, heißt desinfizieren mit Isopropanol oder anfangs tut es auch ein billiger Wodka (mind. 40% Alkohol)
  2. Die Zitronensäure, Natron, Milchpulver, Stärke und unser Tensid in eine Schüssel abwiegen. Vorsicht beim Tensid, es staubt und reizt die Atemwege, daher immer mit Maske 😷 (wie gut, dass wir sie jetzt wegen Covid sowieso haben… ) und Schutzbrille 😎 arbeiten. 
  3. Die Kakaobutter mit dem Lysolecithin und Cetylalkohol aufschmelzen. 
  4. Nun müsst Ihr nur noch die Masse in Eiswürfelbehälter (hier eignen sich super Silikonformen, die gibt es in allen Größen und Farben) oder mit einer Kekspresse pressen und lasst sie noch über Nacht aushärten.
Anna-Lena Tacke vom Blog Nachhaltigerundgenuss.com

Was macht welche Zutat?

Wenn Ihr die Badebomben dann ins Wasser gebt, reagiert die Zitronensäure mit dem Natron und beginnt zu sprudeln. (Daher vorher kein Kontakt zu Wasser)
Das Tensid sorgt für den Schaum und reinigt Eure Haut. 

Die Kakaobutter pflegt Eure Haut. Eincremen ist danach nicht mehr nötig. 

Der Emulgator Lysolecithin bindet das Fett an das Wasser und Ihr müsst dank ihm die Badewanne hinterher nicht von dem Fettrand befreien. 

Milchpulver ist zusätzlich für die Pflege Eurer Haut. Man erinnere sich, dass Cleopatra auch in Milch gebadet hat. 

Stärke ist tätsächlich nur ein Filler, damit Eure Badebomben ein wenig Masse bekommen und die Materialien gut aneinander haften. Man könnte auch Tonerde nehmen, aber Stärke ist recht günstig und leicht zu bekommen.

Silikonformen für jeden Anlass

Kreativität freien Lauf lassen

Das Schöne ist beim Badebomben herstellen, Ihr könnt Eurer Kreativität hier freien Lauf lassen. Dank unzähliger Silikonformen, Düften und Farben findet sich zu jedem Anlass die Möglichkeit eine Badebomben zu machen. Somit könnt habt Ihr immer ein tolles, individuelles Geschenk. Stichpunkt Ostern, Kindergeburtstag, Weihnachten, Muttertag. 😉

Wenn Ihr noch Fragen zu den Zutaten oder Beschaffungsquellen habt, könnt Ihr Euch gerne jederzeit bei mir melden! Ich helfe dann gerne weiter. ❤️

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