Badesalz

Endergebnis buntes selbstgemachtes Badesalz Naturkosmetik

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Nachhaltige und schnelle Geschenkidee

Badesalz kann man immer brauchen! Und man kann es wunderbar selbst herstellen.

Soll ich Euch mal erzählen, was in manchen Badesalzen zu finden ist?

z. B. im DermaSel Exklusiv Badesalz Goldrausch

Acrylates Copolymer und Polyquaternium-10 👉beides schwer abbaubare Polymere, auch Mikroplastik genannt. 

Methylisothiazolinone 👉 Konservierungsmittel, allerdings ein sehr bedenkliches! Kann zu Störungen des Immunsystems führen, Asthma- oder Allergiepotential entwickeln. 

CL 16035 👉 Kosmetischer Farbstoff, in mehreren Ländern als bedenklich eingestuft und daher im Einsatz eingeschränkt.

z. B. Tetesept: Auszeit nehmen 

Cocamide DEA 👉 Tensid und Emulgator, kann Nitrosaminen bilden – die sind krebserregend!

Außerdem enthalten sind Sodium Laureth Sulfate (SLS) und Sodium-Coco-Sulfate (SCS), beides Tenside, die zur Körperreinigung benötigt sind. Sie werden als leicht bedenklich eingestufte, da sie die Barrierefunktion der Haut schwächen können. 

Allerdings braucht man in Duschgel und Shampoo ein Tensid, wenn man sauber werden möchte. Daher macht für mich die Einsatzkonzentration und der Rohstoff viel aus. Ich benutze z. B. für meine Shampoo Bars auch SCS und SLS und SLSA (Sodium Lauryl Sulfoacetate). Meine Rohstoffe sind aber auch für Naturkosmetik zugelassen. 

Ich nenne Euch hier nur zwei Beispiele, da ich denke die Liste mit bedenklichen Inhaltsstoffen ist leider wieder lang. 

❤ Daher hier wieder mein Tipp für Euch: Macht es Euch selbst. Es ist so easy!

Fertiges, buntes, selbstgemachtes Badesalz Naurkosmetik ohne Mirkoplastik und Zusatzstoffe auf dem Blog nachhaltigerundgenuss.com dem Blog für ein nachhaltigeres Leben und bewussten Genuss

Rezept für selbstgemachtes Badesalz:

  • 250g Meersalz, Totes Meersalz, Epsom Salz was Ihr bekommt oder Zuhause habt. 
  • 5-10g Olivenöl, Traubenkernöl, Mandelöl
  • 50g Natron 
  • Lebensmittelfarbe
  • Marmeladenglas, Reagenzglas, Flaschen
  • Ätherische Öle 
  • Milchpulver (dient als Emulgator, der das Öl an sich bindet, damit Ihr die Badewanne hinterher nicht schrubben müsst) 

Wie angekündigt! Es ist so leicht. 

Ihr könnt entweder das Salz gleich in Euer Gefäß (Marmeladenglas z.B.) füllen, aber nicht ganz voll machen, damit Ihr die Zutaten noch vermischen könnt. Oder Ihr füllt das Salz erst in eine Schüssel.

Gemisch aus Salzen und Natron für das selfmade Badesalz Naturkosmetik auf dem Blog nachhaltigerundgenuss.com von Anna-Lena Tacke

Dann noch ein ätherisches Öl hinzufügen. Ich empfehle Euch hier etwas entspannendes wie Lavendel oder Rose. Bitte kauft Eure ätherischen Öle nicht bei Rossmann oder dm.

Ich würde Euch wirklich nahelegen auf gute Qualität zu achten. Ich bezieh meine Ätherischen Öle u.a. hier. 

https://www.alexmo-cosmetics.de/Aetherische-Oele

Badesalz mit Lebensmittelfarbe als selbstgemachte Alternative zu konventionellen Badesalzen mit Zusatzstoffen

Ich möchte das Badesalz als Weihnachtsgeschenk verschenken, daher färbe ich einen Teil in rot und einen in grün und nehme für die weiße Trennschicht grobes Mühlensalz ungefärbt.

Endergebnis buntes selbstgemachtes Badesalz von Anna-Lena Tacke Bloggerin für Naturkosmetik, selfmade Produkte, Weinempfehlungen und leckere Drinks

Super schön, sieht es auch im Reagenzglas aus.

Warum welche Zutat?

Meersalz, Epsom Salz Epsom Salz erhöht die Wasserdichte und kann unsere Beine damit leichter im Wasser schweben lassen. Das tut unserem Lymphsystem gut und auch unserem Blutkreislauf. Muskelverspannungen lösen sich leichter und unsere Haut wird weich und ebenmäßig. Epsom Salz fördert ebenfalls die Entwässerung. Knöchel und Unterschenkel werden schlanker und unser Organismus wird entschlackt.

Totes Meer Salz: Die mineralische Kraft des Salzes aus dem Toten Meer wird seit der Antike für die Hautpflege genutzt und um rheumatische Beschwerden und Hautproblem zu lindern. Die über die Haut aufgenommenen Stoffe wirken hautregenerierend, entzündungshemmend und schmerzstillend. Besonders zu empfehlen bei Neurodermitis, Psoriasis und entzündlicher Haut mit Pickeln.

Natron: Natron (oder auch Natriumhydrogencarbonat genannt) darf in keinem Badesalz fehlen. In ausreichender Dosis erhöht es den ph-Wert des Badewassers. Man braucht ca. 100-200g für ein Vollbad um auf einen ph-Wert von ca. 8,5 zu kommen. Dann ist es ein richtiges Basenbad. Da ich das Badesalz aber als Pflegeprodukt und nicht zur Entsäuerung verschenken möchte, und ich weiß, dass niemand ein großes Marmeladenglas voll Badesalz in einer Runde nutzen würde (man kennt ja seine Pappenheimer…) ist die Menge hier für ein Basenbad nicht so ausschlaggebend. Natron pflegt die Haut, trägt zur Entspannung bei, regt den Stoffwechsel an und hilft bei der Entschlackung.

Viel Spaß beim Nachmachen und dem bewussten Genuss in der Badewanne…

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